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	<title>Tourismusnetzwerk SachsenDrei Filme, drei Perspektiven auf die Oberlausitz: Ergebnisse des FilmCamps ClipQuest.Lausitz sind jetzt online zu sehen</title>
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		<title>Drei Filme, drei Perspektiven auf die Oberlausitz: Ergebnisse des FilmCamps ClipQuest.Lausitz sind jetzt online zu sehen</title>
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		<author>Elisa Hohlfeld</author>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 09:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elisa Hohlfeld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p class="post_thumbnail"><img width="181" height="130" src="https://sachsen.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/Abschlussveranstaltung_ClipQuest.Lausitz-Felix-Meutzner-334x240.jpg" class="attachment-181x130 size-181x130 wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://sachsen.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/Abschlussveranstaltung_ClipQuest.Lausitz-Felix-Meutzner-334x240.jpg 334w, https://sachsen.tourismusnetzwerk.info/wp-content/uploads/2026/09/Abschlussveranstaltung_ClipQuest.Lausitz-Felix-Meutzner-350x250.jpg 350w" sizes="(max-width: 181px) 100vw, 181px" /></p><strong>Was passiert, wenn junge Filmschaffende Geschichten aus der Oberlausitz nicht auf den ersten, sondern auf den zweiten Blick erzählen? Drei Kurzfilme geben nun darauf ganz unterschiedliche Antworten. Entstanden sind sie beim diesjährigen FilmCamp ClipQuest.Lausitz, das Ende August in Bautzen stattfand. Unter dem Motto „Perspektivwechsel. Die besten Geschichten entstehen dazwischen.“ beschäftigten sich die Teilnehmenden mit sorbischer Kultur, dem Wandel der Landschaft und der Zukunft des Handwerks. Jetzt sind die Filme online zu sehen.</strong><strong> </strong>

Fünf Tage lang entwickelten und drehten drei Teams gemeinsam mit erfahrenen Mentoren aus der Filmbranche ihre Geschichten. Dabei ging es nicht darum, bekannte Bilder der Oberlausitz einfach neu in Szene zu setzen. Die Teilnehmenden suchten gezielt nach dem, was erst sichtbar wird, wenn man die Perspektive wechselt. So entstanden drei eigenständige Kurzfilme über Tradition und Neuinterpretation, Vergangenheit und Gegenwart, Skepsis und Begeisterung, aber auch über Freundschaft und Verlust.

„Wie schon 2025 war es für uns als Organisatoren spannend zu sehen, wie sich die jungen Menschen dem Thema Oberlausitz nähern und die Ideen für ihre Filme entwickeln“, schildert Anne Heidrich, Projektmanagerin bei der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO), die das Filmcamp organisiert hat. Gastgeber war die Stadt Bautzen. Bei der Premiere im Haus der Sorben war die Begeisterung im Publikum groß. „Es ist einfach unglaublich zu sehen, was die Teilnehmenden auch in diesem Jahr in dieser kurzen Zeit geschafft haben.“

<strong>Sorbische Kultur zwischen Tradition und Pop</strong>

Wie unterschiedlich Menschen auf dieselbe Kultur blicken können, zeigt der Film „Kulturelle Grenzgänger“ des Teams um Mentor Till Börner. Dafür begegneten die jungen Filmschaffenden zwei Menschen, die sich auf unterschiedliche Weise mit sorbischer Tradition beschäftigen: Monika Oschika vom Sorbischen Museum Bautzen und Simon Heiduschka von der Band „Popsorben“. Der Film stellt ihre Perspektiven gegenüber und zeigt, wie Tradition bewahrt und gleichzeitig immer wieder neu interpretiert werden kann.

Einen ganz anderen Perspektivwechsel wagt „Grenzen der Landschaft“, entstanden mit Mentor Felix Meutzner. Eine junge Frau findet darin das Tagebuch ihres verstorbenen Großvaters. Er beschreibt die Landschaft seiner Zeit als grau, geprägt von Tagebau, Lärm und geschlossenen Grenzen. Die Enkelin blickt Jahrzehnte später auf denselben Raum und sieht etwas anderes. Ihr Satz „Opa, das Grau ist weg“ bringt den Wandel auf den Punkt.

Den weitesten erzählerischen Bogen schlägt „Formen der Zukunft“ des Teams um Mentor Matteo Rüger. Zwei junge Frauen entdecken darin das Handwerk der Oberlausitz. Ihre Reise führt sie unter anderem zum Orgelbau Eule und zur Hammermühle in Bautzen, in die Uhrmacherwerkstatt Paul Morgenstern in Obercunnersdorf sowie zur TELUX. Während eine der Frauen von Beginn an begeistert ist, begegnet die andere dem Thema zunächst skeptisch. Die Gespräche mit den Handwerkern verändern ihren Blick. Eine überraschende Wendung am Ende macht aus dem Film über Handwerk zugleich eine Geschichte über Freundschaft, Verlust und gemeinsame Erinnerungen.

<strong>Mit neuem Wissen zurück nach Bayern</strong>

Dass der Perspektivwechsel nicht nur vor der Kamera stattfindet, zeigt das Beispiel von Anna Weinfurtner. „Ich war vorher noch nie in der Oberlausitz und habe dadurch erfahren, was für eine schöne und interessante Region sie ist“, sagt die junge Frau. Sie lebt in der Nähe von München und war zum ersten Mal bei ClipQuest.Lausitz dabei. Viel Erfahrung mit dem Drehen und Schneiden von Filmen brachte die Studentin noch nicht mit. Dafür nahm sie nach fünf intensiven Tagen umso mehr neues Wissen mit nach Hause.

Auf das Camp aufmerksam geworden war sie durch eine Anzeige bei Instagram. Für ihre Bewerbung produzierte sie einen kurzen Videoclip. Besonders beeindruckte sie anschließend die Zusammenarbeit im Team. „Mich hat vor allem begeistert, dass wir uns alle gar nicht kannten und aus diesen komplett zusammengewürfelten Gruppen trotzdem solch tolle Filme entstanden sind.“ Alle hätten eigene Sichtweisen und Fähigkeiten eingebracht. Die Mentoren unterstützten die Teams besonders dann, wenn es im engen Zeitplan stressig wurde. „Ich habe zum Beispiel gelernt, dass es gar nicht so wichtig ist, von vornherein die gesamte Story schon im Kopf zu haben.“ Manches entwickle sich erst beim Sichten und Schneiden des Filmmaterials.

<strong>Premiere in Bautzen mit drei Siegern</strong>

Bei der Abschlussveranstaltung im Haus der Sorben in Bautzen präsentierten die Teams ihre fertigen Produktionen erstmals vor Publikum. Ronny Krappmann moderierte den Abend und steuerte einen eigenen Song zum Programm bei. Martin Michel übernahm die musikalische Begleitung des Abends. Eine fünfköpfige Jury bewertete die Filme. Ihr gehörte auch Dr. Robert Böhmer, Bürgermeister für Finanzen, Ordnung, Bildung und Soziales der Stadt Bautzen, an.

Die Ergebnisse lagen eng beieinander. Für die Organisatoren stand jedoch nicht der Wettbewerb im Mittelpunkt. „ClipQuest.Lausitz soll jungen Filmschaffenden vor allem die Möglichkeit geben, von erfahrenen Profis zu lernen“, erklärt Anne Heidrich. „Es geht darum, eigene Ideen auszuprobieren und Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“ Bei der Suche nach jungen Filmschaffenden arbeitete die MGO in diesem Jahr erneut mit der Kreativplattform Pazz zusammen. Über diese Partnerschaft fanden auch Teilnehmende den Weg zu ClipQuest.Lausitz, die die Organisatoren über ihre bisherigen Kanäle noch nicht erreicht hatten.

Ob es 2027 eine weitere Ausgabe von ClipQuest.Lausitz geben wird, steht derzeit noch nicht fest. „Wir würden uns sehr freuen, das FilmCamp fortzusetzen und auf den Erfahrungen der vergangenen beiden Jahre aufzubauen“, sagt Darleen Nebelung, Projektmanagerin bei der MGO. „Die beiden Ausgaben haben gezeigt, wie viel Potenzial in diesem Format steckt.“

Alle drei Filme sind online zu sehen:

<a href="https://www.youtube.com/@mgombh">https://www.youtube.com/@mgombh</a>

<strong>Kontakt:     </strong>

Darleen Nebelung und Anne Heidrich
Projektmanagerin Tourismusmarketing

Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH
Humboldtstraße 25 | 02625 Bautzen
Telefon: +49 3591 487721
E-Mail: <a href="mailto:darleen.nebelung@oberlausitz.com">darleen.nebelung@oberlausitz.com</a> | <a href="mailto:anne.heidrich@oberlausitz.com">anne.heidrich@oberlausitz.com</a>

&nbsp;]]></description>
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Fünf Tage lang entwickelten und drehten drei Teams gemeinsam mit erfahrenen Mentoren aus der Filmbranche ihre Geschichten. Dabei ging es nicht darum, bekannte Bilder der Oberlausitz einfach neu in Szene zu setzen. Die Teilnehmenden suchten gezielt nach dem, was erst sichtbar wird, wenn man die Perspektive wechselt. So entstanden drei eigenständige Kurzfilme über Tradition und Neuinterpretation, Vergangenheit und Gegenwart, Skepsis und Begeisterung, aber auch über Freundschaft und Verlust.

„Wie schon 2025 war es für uns als Organisatoren spannend zu sehen, wie sich die jungen Menschen dem Thema Oberlausitz nähern und die Ideen für ihre Filme entwickeln“, schildert Anne Heidrich, Projektmanagerin bei der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO), die das Filmcamp organisiert hat. Gastgeber war die Stadt Bautzen. Bei der Premiere im Haus der Sorben war die Begeisterung im Publikum groß. „Es ist einfach unglaublich zu sehen, was die Teilnehmenden auch in diesem Jahr in dieser kurzen Zeit geschafft haben.“

<strong>Sorbische Kultur zwischen Tradition und Pop</strong>

Wie unterschiedlich Menschen auf dieselbe Kultur blicken können, zeigt der Film „Kulturelle Grenzgänger“ des Teams um Mentor Till Börner. Dafür begegneten die jungen Filmschaffenden zwei Menschen, die sich auf unterschiedliche Weise mit sorbischer Tradition beschäftigen: Monika Oschika vom Sorbischen Museum Bautzen und Simon Heiduschka von der Band „Popsorben“. Der Film stellt ihre Perspektiven gegenüber und zeigt, wie Tradition bewahrt und gleichzeitig immer wieder neu interpretiert werden kann.

Einen ganz anderen Perspektivwechsel wagt „Grenzen der Landschaft“, entstanden mit Mentor Felix Meutzner. Eine junge Frau findet darin das Tagebuch ihres verstorbenen Großvaters. Er beschreibt die Landschaft seiner Zeit als grau, geprägt von Tagebau, Lärm und geschlossenen Grenzen. Die Enkelin blickt Jahrzehnte später auf denselben Raum und sieht etwas anderes. Ihr Satz „Opa, das Grau ist weg“ bringt den Wandel auf den Punkt.

Den weitesten erzählerischen Bogen schlägt „Formen der Zukunft“ des Teams um Mentor Matteo Rüger. Zwei junge Frauen entdecken darin das Handwerk der Oberlausitz. Ihre Reise führt sie unter anderem zum Orgelbau Eule und zur Hammermühle in Bautzen, in die Uhrmacherwerkstatt Paul Morgenstern in Obercunnersdorf sowie zur TELUX. Während eine der Frauen von Beginn an begeistert ist, begegnet die andere dem Thema zunächst skeptisch. Die Gespräche mit den Handwerkern verändern ihren Blick. Eine überraschende Wendung am Ende macht aus dem Film über Handwerk zugleich eine Geschichte über Freundschaft, Verlust und gemeinsame Erinnerungen.

<strong>Mit neuem Wissen zurück nach Bayern</strong>

Dass der Perspektivwechsel nicht nur vor der Kamera stattfindet, zeigt das Beispiel von Anna Weinfurtner. „Ich war vorher noch nie in der Oberlausitz und habe dadurch erfahren, was für eine schöne und interessante Region sie ist“, sagt die junge Frau. Sie lebt in der Nähe von München und war zum ersten Mal bei ClipQuest.Lausitz dabei. Viel Erfahrung mit dem Drehen und Schneiden von Filmen brachte die Studentin noch nicht mit. Dafür nahm sie nach fünf intensiven Tagen umso mehr neues Wissen mit nach Hause.

Auf das Camp aufmerksam geworden war sie durch eine Anzeige bei Instagram. Für ihre Bewerbung produzierte sie einen kurzen Videoclip. Besonders beeindruckte sie anschließend die Zusammenarbeit im Team. „Mich hat vor allem begeistert, dass wir uns alle gar nicht kannten und aus diesen komplett zusammengewürfelten Gruppen trotzdem solch tolle Filme entstanden sind.“ Alle hätten eigene Sichtweisen und Fähigkeiten eingebracht. Die Mentoren unterstützten die Teams besonders dann, wenn es im engen Zeitplan stressig wurde. „Ich habe zum Beispiel gelernt, dass es gar nicht so wichtig ist, von vornherein die gesamte Story schon im Kopf zu haben.“ Manches entwickle sich erst beim Sichten und Schneiden des Filmmaterials.

<strong>Premiere in Bautzen mit drei Siegern</strong>

Bei der Abschlussveranstaltung im Haus der Sorben in Bautzen präsentierten die Teams ihre fertigen Produktionen erstmals vor Publikum. Ronny Krappmann moderierte den Abend und steuerte einen eigenen Song zum Programm bei. Martin Michel übernahm die musikalische Begleitung des Abends. Eine fünfköpfige Jury bewertete die Filme. Ihr gehörte auch Dr. Robert Böhmer, Bürgermeister für Finanzen, Ordnung, Bildung und Soziales der Stadt Bautzen, an.

Die Ergebnisse lagen eng beieinander. Für die Organisatoren stand jedoch nicht der Wettbewerb im Mittelpunkt. „ClipQuest.Lausitz soll jungen Filmschaffenden vor allem die Möglichkeit geben, von erfahrenen Profis zu lernen“, erklärt Anne Heidrich. „Es geht darum, eigene Ideen auszuprobieren und Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“ Bei der Suche nach jungen Filmschaffenden arbeitete die MGO in diesem Jahr erneut mit der Kreativplattform Pazz zusammen. Über diese Partnerschaft fanden auch Teilnehmende den Weg zu ClipQuest.Lausitz, die die Organisatoren über ihre bisherigen Kanäle noch nicht erreicht hatten.

Ob es 2027 eine weitere Ausgabe von ClipQuest.Lausitz geben wird, steht derzeit noch nicht fest. „Wir würden uns sehr freuen, das FilmCamp fortzusetzen und auf den Erfahrungen der vergangenen beiden Jahre aufzubauen“, sagt Darleen Nebelung, Projektmanagerin bei der MGO. „Die beiden Ausgaben haben gezeigt, wie viel Potenzial in diesem Format steckt.“

Alle drei Filme sind online zu sehen:

<a href="https://www.youtube.com/@mgombh">https://www.youtube.com/@mgombh</a>

<strong>Kontakt:     </strong>

Darleen Nebelung und Anne Heidrich
Projektmanagerin Tourismusmarketing

Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH
Humboldtstraße 25 | 02625 Bautzen
Telefon: +49 3591 487721
E-Mail: <a href="mailto:darleen.nebelung@oberlausitz.com">darleen.nebelung@oberlausitz.com</a> | <a href="mailto:anne.heidrich@oberlausitz.com">anne.heidrich@oberlausitz.com</a>

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