Offene Daten sind der Schlüssel zu einem vernetzten, digitalen Tourismus. Sie schaffen Transparenz, fördern Innovation und ermöglichen es, Informationen dort verfügbar zu machen, wo Gäste sie wirklich brauchen – sei es in Apps, Portalen oder weiteren digitalen Anwendungen.
Damit Daten „offen“ zur Verfügung gestellt und verwendet werden können, bedarf es ihrer Lizenzierung durch sogenannte Creative Commons-Lizenzen. Die Nonprofit-Organisation Creative Commons (CC) stellt hierfür Standard-Lizenzverträge zur Verfügung, mit denen Urheber auf einfache Weise anderen die Nutzungsrechte an ihren Werken einräumen können. Dabei gibt es verschiedene CC-Lizenztypen, die unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten der Werke vorsehen.

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Open Data und CC-Lizenzen?
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Ihre Ansprechpartnerin:
Nadine Wojcik
Leiterin Digitales Management
Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen
Telefon: +49 351 4917031
E-Mail: wojcik.tmgs@sachsen-tour.de
Open Data (offene Daten) bildet einen zentralen Lösungsansatz für den technologischen und kommerziellen Wandel, der die globale Tourismusbranche derzeit prägt. Indem offene Daten Informationen frei zugänglich machen, bieten sie zahlreiche Vorteile für die Vernetzung und Innovation innerhalb der Branche:
Erst durch offene Daten können digitale Anwendungen, intelligente Systeme und KI ihr volles Potenzial entfalten. Wenn Daten frei verfügbar und standardisiert sind, lassen sie sich in Echtzeit verarbeiten, verknüpfen und in innovative Services überführen – von automatisierten Informationsangeboten bis hin zu smarten Reiseassistenten.
Offene Daten tragen dazu bei, touristische Informationen über verschiedene Plattformen hinweg sichtbar zu machen. Inhalte wie Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten oder Touren erscheinen automatisch in Suchmaschinen, Apps und digitalen Karten – genau dort, wo Gäste danach suchen. So erhöht sich die Reichweite der Inhalte, ohne dass zusätzlicher Pflegeaufwand entsteht.
Durch klar geregelte Lizenzen (z. B. Creative Commons) können offene Daten ohne Einschränkungen weiterverwendet werden. Sie stehen allen offen – von touristischen Partnern über Start-ups bis hin zu Entwicklern neuer digitaler Angebote. Das schafft Transparenz, vermeidet Doppelstrukturen und fördert gemeinsames Wachstum in der Branche.
Offene Daten verbinden (touristische) Akteure über Regions- und Branchengrenzen hinweg. Wenn Informationen geteilt und gemeinsam genutzt werden, entstehen neue Partnerschaften, kreative Ideen und digitale Lösungen, die den Tourismus langfristig stärken. So wird Open Data zu einem Motor für Innovation, Zusammenarbeit und nachhaltige Wertschöpfung.

Bereits heute gibt es zahlreiche Anwendungen, die auf offenen Daten aus Sachsen basieren. Beispiele hierfür sind der Knowledge Graph für den Deutschlandtourismus sowie Anwendungen wie die App urbnups, die Besuchern einen Überblick über sehenswerte Locations in ihrer Urlaubsumgebung bieten.
Weitere Informationen zu den Anwendungsmöglichkeiten offener Daten erhalten Sie in diesem Video:
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Freie Nutzung & Bearbeitung des Werkes mit Namensnennung des Urhebers.
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Nur nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt, Namensnennung des Urhebers erforderlich.
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Weitergabe des Werkes erlaubt, keine Bearbeitung gestattet. Namensnennung des Urhebers erforderlich.
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