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DMO DigitalMonitor 2021 – Erste Ergebnisse zum Stand der Digitalisierung in deutschen Destinationen

28. Juni 2021
Aktuelle Informationen zum Corona-Virus / COVID-19 finden Sie hier.

© BTE 2021

Die Pandemie hat die Digitalisierung bei 84 Prozent der Tourismusorganisationen auf lokaler, regionaler und Landesebene in vielen Bereichen beschleunigt. Das zeigen die Ergebnisse des DMO DigitalMonitor 2021. Die BTE Tourismus- und Regionalberatung hat die Onlinebefragung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband (DTV) seit 2019 zum zweiten Mal durchgeführt, rund 300 Tourismusorganisationen haben teilgenommen. Die Ergebnisse werden ab 20. Juli in einer kostenfreien Webinarreihe detailliert vorgestellt und diskutiert.

Ausgewählte Ergebnisse des DMO DigitalMonitors 2021:

Die Corona-Pandemie war ein starker Treiber der Digitalisierung
: 84 Prozent der Tourismusorganisationen haben bestätigt, dass durch die Pandemie die Digitalisierung an Bedeutung gewonnen hat. Als Folge der Krise haben die Befragten z.B. angegeben, mit digitalen Maßnahmen das Angebot von Gastronomie, Einzelhandel stärker zu bewerben (65 Prozent), die Digitalkompetenz der Mitarbeitenden auszubauen (58 Prozent) und digitale Tools für den Kontakt mit Partnern zu nutzen (55 Prozent). Während 2019 nur 48 Prozent der Tourismusorganisationen angaben, sich eher gut bis sehr gut digital aufgestellt zu fühlen, sind es 2021 bereits 63 Prozent.

Social-Media-Kanäle gewinnen an Bedeutung:
Knapp 82 Prozent der befragten Tourismusorganisationen nutzen Social-Media-Kanäle zur Gästeansprache. 2019 waren es noch 75 Prozent. Die wichtigsten Kanäle sind Facebook (95 Prozent), Instagram (90 Prozent) und YouTube (60 Prozent).

Digitale Erfassung von Gästeströmen leicht gestiegen:
19 Prozent der Tourismusorganisationen messen derzeit mit Sensoren oder anderen Hilfsmitteln automatisiert die Frequenzen und Ströme des touristischen Verkehrs. 2019 waren es 15 Prozent der Befragten.

Onlinebuchbarkeit der Leistungsträger bleibt große Herausforderung: Nur 32 Prozent der Tourismusorganisationen gehen davon aus, dass bei mindestens der Hälfte ihrer Betriebe Angebote online buchbar sind. 2019 waren es noch 37 Prozent.

Fehlende personelle und finanzielle Ressourcen hemmen weitere Entwicklung: Die größten Hemmnisse bei der Implementierung digitaler Instrumente in der Destination sind laut der Befragung vom April 2021 vor allem fehlende personelle (77 Prozent) und finanzielle Ressourcen (61 Prozent), gefolgt von fehlendem Know-how (40 Prozent).

 

Weitere Informationen: https://www.bte-tourismus.de/dmo-digital-monitor/

Quellen: DTV, TN-Deutschland, BTE 2021


Landestourismusverband Sachsen e.V. · Referentin Tourismusnetzwerk / Digitale Medien
braungardt@ltv-sachsen.de · Telefon: 0351-4919118
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