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ZADA Pilotprojekt

©© morePlatzEUROPA,2017,Courtesy: morePlatz, Foto: Ernesto Uhlmann

ZADA – Das Deutsche Zentrum für eine Gesellschaft ohne Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung schafft mit dem ZADA Pilotprojekt einen 600 qm großen Ausstelllungsparcours im Chemnitzer Wirkbau, der als Wanderausstellung konzipiert ist, und aus drei inhaltlichen Bereichen besteht. Diese muten verschieden an und sind doch eng miteinander verbunden.

Der erste Themenkomplex beinhaltet Vorurteile, Stereotype und soziale Identitäten. Diese sozialpsychologischen Phänomene bieten die Leitschnur für die Navigation durch den Alltag. Doch so nützlich sie sein mögen, so gefährlich sind sie auch, wenn man sich ihrer Wirkmächtigkeit nicht bewusst wird.

Populismus, Fake News und Verschwörungsnarrative bilden den zweiten Bereich des Parcours. Diese omnipräsenten Kommunikationsmechanismen verzerren die Betrachtung der Realität. Ihre manipulative Kraft entfaltet sich in allen Lebensbereichen, vor allem durch die Medien. Durch die Möglichkeit aktiver Teilhabe an der Produktion von Inhalten kommt Social Media bei der Verbreitung dieser Narrative eine besondere Bedeutung zu.

Der dritte Bereich des Ausstellungsparcours bietet die Möglichkeit zu erfahren, wo und wie die zuvor kennengelernten Themen in der Realität zu finden sind: Der Antisemitismus ist die Feindschaft gegenüber Jüdinnen und Juden. Und das Produkt von Vorurteilen und Stereotypen sowie von Verschwörungserzählungen und Fake News.

Im Zentrum des audiovisuellen Ausstellungsparcoursparcours „Challenge Your Perception“ steht die Selbstreflexion der eigenen Denk- und Handlungsmuster und wie diese sich steuern lassen. Ziel des immersiven Erlebnisses ist, dass die Besucher:innen durch ihren Erkenntnisgewinn lernen ihre Selbsteinschätzung zu steigern, Informationen des Alltags richtig zu beurteilen und ihre Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern. Und sich ermutigt fühlen, künftig aktiv für pro-soziales Handeln und den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie gegen Antisemitismus und andere Ungleichwertigkeitsideologien einzutreten.

 

  1. September bis 30. November 2025
    Chemnitz, Wirkbau Halle C0
    Di–So, 10–17.30 Uhr

Eintritt frei, Buchung notwendig

↗ Ticket buchen

 



Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH
florian.schaedlich@chemnitz2025.de · Telefon:


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