©© Ernesto UhlmannDas Kulturhauptstadt-Hauptprojekt #3000Garagen präsentiert die rund 30.000 Chemnitzer Garagen, die größtenteils zu DDR-Zeiten kollektiv und in Eigenleistung gebaut wurden, als lebendige Archive, Kreativräume und Orte der Begegnung. In künstlerischen Projekten werden die individuellen Geschichten der Garagennutzer:innen vor dem Hintergrund der Chemnitzer Stadtgeschichte vermittelt und kreativ verwandelt, während Feste, Workshops und Kunstaktionen die Garagenhöfe als soziokulturelle Gemeinschaftsorte aktivieren.
Dazu gehört auch die #3000Garagen-Ausstellung, welche noch bis 29. November 2025 zu sehen ist. Diese organisch wachsende und wechselnde Ausstellung macht den Chemnitzer Garagen-Campus zum Knotenpunkt des Projektes #3000Garagen. Die Essenz von Garagen, der kulturelle Wert dieser unscheinbaren kleinen Bauten wird verdichtet und transformiert präsentiert: in Form von künstlerischen Arbeiten, Aufzeichnungen, Dokumenten und Fundstücken. Fotografische Porträts der Chemnitzer:innen, Kuriositäten, Entwürfe, Installationen und Objekte, getunte und imaginäre Fahrzeuge, Texte, Video- und Tonaufnahmen fließen hier zusammen.
Aus der soziokulturellen Beteiligungsarbeit in Chemnitzer Garagenhöfen wurden gemeinsam mit Vereinen, Gemeinden und Einzelpersonen Ideen entwickelt und erprobt, wie zum Beispiel die seit September 2023 stattfindenden Garagenkonzerte. Aus den gemeinsamen Aktivitäten und Recherchen in den Garagenhöfen sind nun Kunstwerke entstanden.
In der Ausstellung sind im Garagen-Campus auch folgende Teil-Projekte von #3000Garagen zu sehen:
Des Weiteren gibt es bei den #3000Garagen noch folgendes zu erleben:
Zum Projekt: Chemnitz 2025: #3000Garagen