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Zwei Jahre European Declaration on Cycling: Europäischer Rückenwind für Sachsens Rad- und Biketourismus

©© Dennis Stratmann

Vor zwei Jahren wurde die European Declaration on Cycling auf europäischer Ebene verabschiedet. In der vergangenen Woche haben der ZIV – Die Fahrradindustrie, der Bundesverband Zukunft Fahrrad und die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland in Berlin Bilanz gezogen. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur der Rückblick auf einen politischen Meilenstein, sondern vor allem die Frage, was als Nächstes folgt: Wie wird aus europäischem Rückenwind konkrete Wirkung für Radverkehr, Fahrradwirtschaft, Mobilität und Tourismus?

Deutlich wurde: Die Declaration ist erst der Anfang. Radverkehrsförderung und Wirtschaftspolitik sollen künftig noch stärker zusammengedacht werden – von Infrastruktur und Mobilität über Fahrradwirtschaft und Dienstleistungen bis zu Arbeitsplätzen, Ausbildung und Innovation.

Dieser breite Anspruch ist bereits in der European Declaration on Cycling angelegt, die 2024 vom Europäischen Parlament, dem Rat und der Europäischen Kommission unterzeichnet wurde. Sie erkennt das Fahrrad erstmals ausdrücklich als vollwertiges Verkehrsmittel an und formuliert Grundsätze für Planung, Infrastruktur, Verkehrssicherheit, Investitionen, Multimodalität, Fahrradwirtschaft, bessere Daten und Radtourismus. Als politischer Orientierungsrahmen wirkt sie auf bestehende und künftige Maßnahmen rund um Radverkehr und Fahrradtourismus.

Die Erklärung ist bewusst breit angelegt: Sie erkennt den Beitrag des Radverkehrs zu Klimaschutz, Gesundheit, sozialer Teilhabe, Lebensqualität, wirtschaftlicher Entwicklung und attraktiven öffentlichen Räumen an. In diesem Zusammenhang stehen auch Fahrradverkehr und Fahrradtourismus in Sachsen. Sie sorgen für touristische Wertschöpfung und stärken zugleich Freizeitqualität, Mobilität, Gesundheitsförderung und Lebensqualität für die Menschen vor Ort.

Diese Herangehensweise prägt auch die 2025 vom Sächsischen Kabinett verabschiedete Strategie für den Fahrradtourismus in Sachsen und die Arbeit der SNBIKT: Rad- und Biketourismus werden als Teil einer integrierten Entwicklung von Tourismus, Mobilität, regionaler Wertschöpfung, Gesundheit, Naturerlebnis und Lebensqualität verstanden. Das Angebot für die Gäste und die Effekte vor Ort stehen dabei im Mittelpunkt.

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via SNBIKT – »Hochschalten. Jetzt.« für die Rad- und Bikegäste im Freistaat



Autorin: Autor/-in: Stefanie Georgi
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus · Referentin
Stefanie.Georgi@smwk.sachsen.de · Telefon: 0351 56460622
BEITRAG VOM:
29. April 2026

Kategorien:
Infrastruktur · Mobilität · Strategie · Tourismuspolitik · Zukunftsthemen


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