Die touristische Entwicklung in der Oberlausitz zeigt im ersten Halbjahr 2026 eine positive Tendenz. Von Januar bis Juni wurden in den Beherbergungseinrichtungen der Region insgesamt 332.267 Ankünfte und 877.241 Übernachtungen gezählt.
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Zuwachs von 1,9 Prozent bei den Ankünften und 1,8 Prozent bei den Übernachtungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 2,6 Tagen. Besonders erfreulich entwickelte sich der internationale Tourismus: Die Zahl der Gäste aus dem Ausland stieg um 13,2 Prozent, die Übernachtungen ausländischer Gäste nahmen um 9,3 Prozent zu.
Auch einzelne Beherbergungsarten verzeichneten deutliche Zuwächse – darunter Hotels garnis, Ferienwohnungen und -häuser, Erholungs- und Ferienheime sowie Campingplätze. Beim Camping stiegen die Übernachtungen um 5,1 Prozent. Auch in den Städten zeigt sich eine positive Entwicklung: Bautzen verzeichnete 2,6 Prozent mehr Ankünfte und 2,0 Prozent mehr Übernachtungen, Görlitz legte bei den Ankünften um 4,3 Prozent und bei den Übernachtungen um 0,9 Prozent zu.
Besonders dynamisch entwickelte sich Zittau mit einem Plus von 26,7 Prozent bei den Ankünften und 30,8 Prozent bei den Übernachtungen. Insgesamt unterstreichen die Zahlen die stabile Entwicklung des Tourismus in der Oberlausitz und zeigen, dass die Region sowohl für deutsche als auch zunehmend für internationale Gäste an Attraktivität gewinnt.
Damit fügt sich die Entwicklung in einen positiven Trend für ganz Sachsen ein: Auch im Freistaat wurden im ersten Halbjahr 2026 steigende Gästezahlen registriert.
Mit 3,7 Millionen Gästeankünften (+2,6 Prozent) und knapp 9 Millionen Übernachtungen (+0,6 Prozent) entwickelte sich der Tourismus landesweit positiv. Besonders dynamisch zeigte sich – ebenso wie in der Oberlausitz – die Nachfrage internationaler Gäste.
Hinweis: Die genannten Zahlen stammen vom Statistischen Landesamt des Freistaates Sachsen in Kamenz und berücksichtigen Beherbergungsstätten mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten sowie Campingplätze mit mindestens zehn Stellplätzen.