Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen startet in seine vierte Runde. Tourismusorganisationen aus Städten, Regionen und Orten in ganz Deutschland, die sich für eine nachhaltige und zukunftsfähige Destinationsentwicklung engagieren, können sich bis zum 20. November 2026 bewerben.
Der Wettbewerb richtet sich sowohl an Destinationen, die bereits umfassende Erfahrungen im Bereich Nachhaltigkeit gesammelt haben, als auch an diejenigen, die noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen. Dafür gibt es die Kategorien „Starter“ und „Fortgeschrittene“.
Nachhaltigkeitsarbeit sichtbar machen und weiterentwickeln
Bewertet wird anhand von 33 Nachhaltigkeitskriterien, die auf dem neuen DTV-Praxisleitfaden „Tourismus der Zukunft gestalten – Praxisleitfaden Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus“ basieren.
Die Teilnahme bietet dabei mehr als die Chance auf eine Auszeichnung: Alle teilnehmenden Destinationen erhalten ein individuelles Fact-Sheet zu ihrem Entwicklungsstand. Zudem ermöglichen Vernetzungs- und Austauschformate, von den Erfahrungen anderer Destinationen zu lernen und neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Eine Fachjury wählt anschließend zehn Finalisten aus. Diese präsentieren ihre Ansätze in einem Online-Pitch. Die bestbewerteten Destinationen werden zudem vor Ort besucht. Die Auszeichnung der Gewinnerinnen und Gewinner findet am 1. Juli 2027 in Berlin statt.
💡 Was bringt die Teilnahme?
Unabhängig vom Erreichen der nächsten Wettbewerbsstufe bietet die Teilnahme:
- individuelle Standortbestimmung mit Fact-Sheet
- Austausch und Vernetzung mit anderen Destinationen
- digitales Vernetzungstreffen im Dezember
- gemeinsames Treffen mit Fachimpulsen auf der CMT im Januar
- digitale Teilnahme an den Pitch-Präsentationen der Finalisten
- Einladung zur Preisverleihung am 1. Juli 2027 in Berlin
Der Wettbewerb wird vom Deutschen Tourismusverband e. V. (DTV) ausgerichtet, durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert und von reCET create.empower.transform fachlich und konzeptionell unterstützt.







