Industriekultur in Sachsen
Seit 2013 ist die Industriekultur ein fester Bestandteil der touristischen Vermarktung durch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS).
Sachsen blickt auf eine bedeutende Industriegeschichte zurück. Bis zum Zweiten Weltkrieg gehörte der Freistaat zu den führenden Wirtschaftsregionen Deutschlands. Leipzig entwickelte sich zu einer internationalen Handels- und Messestadt, während Chemnitz als Wiege der sächsischen Industrialisierung gilt. In Dresden sowie in zahlreichen kleineren Städten und Gemeinden produzierten innovative Unternehmen Maschinen und Erzeugnisse, die weltweit gefragt waren.
Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen grundlegend. Dennoch blieb Sachsen ein bedeutendes Zentrum der Industrieproduktion in der DDR und im gesamten Ostblock. Dieses reiche Erbe ist bis heute an zahlreichen authentischen Orten erlebbar.
Um die wichtigsten touristisch zugänglichen Standorte sichtbar zu machen, entwickelte die TMGS einen Kriterienkatalog und prüfte die Einrichtungen vor Ort. Unter ihrer Federführung entstand die Route der Industriekultur in Sachsen. Sie bündelt herausragende Zeugnisse der sächsischen Industriegeschichte und stärkt deren Wahrnehmung im Tourismus.
Die TMGS präsentiert die Route und ihre Standorte auf ihren digitalen Kanälen und macht sie durch vielfältige Marketingaktivitäten überregional bekannt. Die Karte zur Industriekultur zeigt auf eindrückliche Weise die Stationen der Industriekultur.
Basiskriterien für die Aufnahme in die Route der Industriekultur in Sachsen: (98.6 KiB)
Fragebogen für die Aufnahme in die Route der Industriekultur in Sachsen: (348.3 KiB)


