Wie läuft eine Energieberatung ab? Welche rechtlichen Änderungen gibt es gerade für die Zusammenarbeit mit Lieferanten? Und warum ist es wichtig, als Team gemeinsame Werte zu entwickeln?
Die Online-Schulungsreihe „VerantwortungsGewusst“ bietet spannende Impulse und praktische Umsetzungshilfen, um Ihr Unternehmen für die Zukunft zu wappnen. Neben Tipps aus der Praxis erhalten Sie zahlreiche Werkzeuge an die Hand, um direkt in die Umsetzung zu starten. Self-Checks, Trainingskonzepte und Managementtools unterstützen Sie dabei, Ihr Unternehmen Schritt für Schritt nachhaltiger auszurichten.
Nach dem jeweiligen thematischen Impuls mit interaktiven Übungen laden wir Sie ein, mit dem Referenten sowie Experten und Vorreitern aus Sachsen in den Austausch zu treten!
Freuen Sie sich auf:
Wissensimpulse: Die wichtigsten Informationen von unseren professionellen Referenten, inklusive persönlichem Austausch zu Ihren individuellen Fragen.
Umsetzungshilfen: Nützliche Hilfsmittel, mit denen Sie die Konzepte und Strategien in Ihrem eigenen Unternehmen anwenden können.
Hohe Energiekosten zählen aktuell zu den größten Herausforderungen unserer Branche. Umso wichtiger ist es, im eigenen Unternehmen aktiv zu werden!
Im ersten Teil der Veranstaltung gab Referent Andreas Koch, Geschäftsführer der Tourythm GmbHund Experte mit 25 Jahren Erfahrung in der Branche, wertvolle Einblicke aus über 300 Energieberatungen. Im zweiten Teil nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Netzwerken mit Experten und Kollegen aus Sachsen.
? Online-Seminar auf einen Blick:
Systematische Energieberatung ist empfehlenswert:
Energiemonitoring und Bildung von Kennzahlen zum Energiebedarf spielen eine wichtige Rolle bei der Steigerung der Energieeffizienz. Allein dadurch, dass regelmäßig Daten erhoben und bewertet werden, lassen sich bereits in 90% aller Betriebe Verbesserungen erreichen.
Sofortmaßnahmen umsetzen:
Oft haben kostengünstige und schnell realisierbare sowie amortisierbare Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bereits beachtliche Effekte – nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel. Die Umstellung auf LED-Beleuchtungsmittel, die regelmäßige Überprüfung der Raumtemperatur, die regelmäßige Reinigung von Kühl- und Heizungsgeräten, Zeitschaltuhren und die Installation Wasserstrahreglern können bereits erheblich zur Energieoptimierung beitragen.
Mitarbeitende aktiv einbinden und Standards setzen:
Mitarbeitende sollten aktiv in die Ideenfindung und Umsetzung von Energiesparprozesse eingebunden werden. Die Entwicklung von operativen Energiestandards und Ablaufpläne (z.B. für Zimmerreinigung, Einstellungen von Küchengeräten) gibt Orientierung.
Ganzheitlicher Ansatz bezieht Lieferanten ein:
Auch der indirekte Energieverbrauch durch Lieferanten ist zu berücksichtigen. Klimafreundliche Geräte, Speisen und Getränken tragen zu einer verbesserten Energiebilanz bei.
Ohne gesunde, motivierte und produktive Mitarbeitende steht der langfristige Erfolg von Hotels, Restaurants, Freizeit- und Kulturbetrieben auf der Kippe. Doch wie nehmen Sie Ihr Team mit auf Ihre Reise in die Zukunft?
Im ersten Teil der Veranstaltung stellte Referent Andreas Koch, Geschäftsführer der Tourythm GmbHund Experte mit 25 Jahren Erfahrung in der Branche, ein praxisorientiertes Trainingskonzept vor, mit dem Tourismusunternehmen ihre Mitarbeitenden für eine möglichst verantwortungsvolle und ressourcenschonende Betriebsführung motivieren. Im zweiten Teil nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Netzwerken mit Experten und Kollegen aus Sachsen.
? Online-Seminar auf einen Blick:
Nachhaltigkeit macht sich bezahlt:
ESG-Aktivitäten in Bezug auf Nachhaltigkeit, Diversität und Mitarbeiterzufriedenheit korrelieren mit höherer finanzieller
Rentabilität und Wachstum privater Unternehmen.
Kontinuität bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen:
Ein kontinuierlicher Nachhaltigkeitsprozess kann dabei helfen, Prioritäten nicht aus den Augen zu verlieren und nachhaltige Maßnahmen ganzheitlich im Betrieb zu verankern – in den Köpfen, als auch den Herzen und Händen den Mitarbeitenden.
Er umfasst die Sensibilisirung der Mitarbeitenden für die Bedeutung des Themas, die Entwicklung einer gemeinsamen Zukunftsvision und die Motivation der Mitarbeitenden, die täglichen Prozesse nachhaltiger zu gestalten.
Leitfragen für die Einbindung von Mitarbeitenden in Nachhaltgkeitsprozesse:
Welche Trends werden die Zukunft des Betriebes am meisten beeinflussen?
Welche Werte liegen dem Unternehmen und den Mitarbeitenden am Herzen?
Was läuft in Bezug auf di Nachhaltigkeit schon gut im Unternehmen?
Wo liegt Verbesserungspotenzial für jeden Unternehmensbereich?
Was sind die größten Herausforderungen für mehr Nachhaltigkeit?
Welche Auswirkungen sind am größten und welche können gut beeinflusst werden?
Mitarbeiter aktiv einbinden und Standards setzen:
Mitarbeitende sollten aktiv in die Ideenfindung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen eingebunden werden. Die Entwicklung von operativen Standards und Ablaufplänen gibt Orientierung.
In einer Welt, die von globalen Märkten geprägt ist, verbinden uns Netzwerke in der Heimat in besonderer Weise miteinander. Doch wie managen Sie die Zusammenarbeit mit Lieferanten bestmöglich?
Im ersten Teil der Veranstaltung stellte Referent Andreas Koch, Geschäftsführer der Tourythm GmbHund Experte mit 25 Jahren Erfahrung in der Branche, ein praxisorientiertes Lieferantenmanagementtool vor, mit dem die Zusammenarbeit mit Partnern ressourcenschonend und verantwortungsbewusst gestaltet werden kann. Im zweiten Teil nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Netzwerken mit Experten und Kollegen aus Sachsen.
Praxistool: Lieferanten- und Produktbewertung Was sind Kriterien für einen nachhaltigen Einkauf?
z.B. Co2-Emmisionen, faire Bezahlung, Chancengleichheit
Leitfragen für ein nachhaltiges Lieferantenmanagement
Aufstellen und Priorisieren der eigenen Lieferanten
Nachhaltigkeitsbewertung der wichtigsten Lieferanten
Nachhaltigkeitsbewertung der wichtigsten Produkte
Die Zukunft des Tourismus ist sowohl digital als auch nachhaltig. In der Aufzeichnung unseres Online-Impulses erfahren Sie, wie Sie diese beiden entscheidenden Themen erfolgreich in Ihrem Unternehmen integrieren können. Lernen Sie, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen, um Prozesse effizienter, ressourcenschonender und zukunftssicher zu gestalten.
Im ersten Teil der Veranstaltung gab das JARO Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung e.V. einen Überblick, warum Digitalisierung und Nachhaltigkeit in Zukunft untrennbar miteinander verbunden sind. Die Teilnehmer erhielten wertvolle Einblicke in die Bedeutung dieser beiden Themen für die Tourismusbranche und umsetzungsorientierte Handlungsempfehlungen.
Im zweiten Teil zeigte Benjamin Förtsch, Sustainnovator und Gastgeber des Hotel Luise sowie Gewinner (3. Platz) des Deutschen Tourismuspreises 2024, wie Sie Digitalisierung und Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen / Ihrer Organisation ideal miteinander kombinieren und anwenden können. Anhand von praxisnahen Beispielen aus seinem Hotelalltag demonstrierte er, wie digitale Prozesse nachhaltiger gestaltet werden können – von der Ressourcenschonung bis zur Steigerung der Gästezufriedenheit.
? Der Online-Impuls auf einen Blick:
Warum Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammengehören – und wie Sie davon profitieren
Praktische Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige, digitale Prozessorganisation
Inspirierende Praxisbeispiele zur Optimierung Ihrer Abläufe – direkt anwendbar
Nützliche Tools und Tipps, die Sie sofort umsetzen können
Falls Sie nicht teilnehmen konnten, gelangen Sie hier zu der Aufzeichnungdes Impulses.
Regionale Produkte liegen im Trend! Doch wie machen Sie die lokalen Schätze Ihrer Region zu einem echten Erlebnis für Ihre Gäste?
Im ersten Teil der Veranstaltung gab die TMGS einen Überblick, warum Regionalität bei Gästen ein Trend ist und wie touristische Akteure davon profitieren. Die Teilnehmenden erhielten von der AgiL – Sächsische Agentur für Regionale Lebensmittel einen Überblick über regionale Vermarktungsinitiativen in Sachsen und wie nachhaltige Partnerschaften zu lokalen Produzenten und Erzeugern aufgebaut werden können.
Im zweiten Teil zeigten Denise Hierl, Geschäftsführerin des Hotels Alte Gerberei Bautzen und Initiatorin des Pop-Up-Restaurants „Gaumenkitzel“, Kristin Arnold, Inhaberin des Tourenanbieters BrotZeitTour – Regional.Wandern.Genießen sowie Corinna Bergelt, Geschäftsführerin der Tourist-Information Greifensteinregion, wie sie authentische Erlebnisangebote mit regionalen Produkten für ihre Gäste geschaffen haben. Anhand von praxisnahen Beispielen demonstrierten sie, wie verlässliche Partnerschaften zu vor Ort etabliert werden können.
Online-Impuls auf einen Blick:
Warum Regionalität bei Gästen ein Trend ist – und wie Sie davon profitieren
Praktische Tipps zum Aufbau von nachhaltigen Partnerschaften zu lokalen Produzenten
Inspirierende Praxisbeispiele für authentische, regionale Erlebnisangebote in Sachsen
Falls Sie nicht teilnehmen konnten, gelangen Sie hier zu der Aufzeichnungdes Impulses.
Ehrliches Marketing und authentische Kommunikation zeigen die Verantwortung, die Sie gegenüber der Umwelt und Ihren Mitmenschen übernehmen. Doch wie vermitteln Sie Ihr ökologisches und soziales Engagement ohne Greenwashing?
Im ersten Teil der Veranstaltung gab Clara Gulde von Tourism Impact einen Überblick, warum touristische Unternehmen über Nachhaltigkeit sprechen sollten und welche Schritte zu einer guten Nachhaltigkeitskommunikation gehören. Anhand von praxisnahen Beispielen wurden für verschiedene Nachhaltigkeitsthemen besonders gelungene Kommunikationsansätze aus der Tourismusindustrie und anderer Branchen präsentiert.
Im zweiten Teil zeigte Holger Sigmund von Tourism Impact, wie Nachhaltigkeit authentisch und unter Berücksichtigung aktueller rechtlicher Rahmenbedingungen (z.B. Green Claims Directive) kommuniziert werden kann. Wie die eigene Nachhaltigkeitsleistung erfolgreich, authentisch und abseits der Greenwashing-Falle an Gäste und Partner vermittelt werden können, demonstrierte auch er an positiven Beispielen aus der Praxis.
Online-Impuls auf einen Blick:
Grundlagen und Strategien einer ehrlichen und authentischen Kommunikation
Inspirierende Praxisbeispiele aus dem Tourismus und weiteren Branchen
Rechtliche Rahmenbedingungen (z.B. Green Claims Directive)
Falls Sie nicht teilnehmen konnten, gelangen Sie hier zu der Aufzeichnungdes Impulses.
Wie können Tourismusbetriebe Inklusion als Chance begreifen und aktiv umsetzen?
Referentin Victoria Knauer Hansen (GreenSign Institut) brachte es auf den Punkt: „Hotels und Betriebe sollten lernen, inklusiv zu denken.“ In ihrem Impuls gab sie einen Überblick über Begriffe, Hintergründe und Potenziale von Inklusion in der Tourismusbranche. Sie zeigte auf, warum Inklusion weit über Barrierefreiheit hinausgeht, warum Inklusion im Alltag oft noch scheitert aber auch, welche Vorteile sich daraus für Unternehmen ergeben können. Ein wichtiges Fazit lautete: Angesichts des Fachkräftemangels sollten Menschen mit Behinderung künftig stärker in den Blick genommen werden. Außerdem: Nicht über das Thema und Menschen mit Behinderungen reden, sondern mit den Menschen mit Behinderungen über Inklusion sprechen.
Hier geht’s zum Video „Gespräch mit Claudia“ (Impuls 1 – Quelle: Victoria Knauer-Hansen) .
Wie Inklusion gut gelingen kann, zeigte im zweiten Impuls Enrico Haußmann aus dem Inklusionshotel Philippus, dem ersten Inklusionshotel in Leipzig – mit ganz praktischen Beispielen wie leichter Sprache oder Farbsystemen.
Ein persönlicher Zugang,
eine individuell angepasste Kommunikation auf Augenhöhe,
eine wertschätzende Grundhaltung im Unternehmen,
Führungskräfte, die Inklusion aktiv vorleben,
diese und noch mehr wichtige Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Inklusion gelingen kann. Aber auch die Unterstützung durch Fördermöglichkeiten und offizielle Ansprechpartner, wie die Agentur für Arbeit, den Kommunalen Sozial Verband KSV oder die Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber EAA, sind unerlässlich bei der Umsetzung von Inklusionsmaßnahmen.
Im Impuls der Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) wurden die entsprechenden Leistungen und regionalen Ansprechpartner für Betriebe in der Branche noch einmal genauer vorgestellt. Frau Jadwiga Günther (EAA Bautzen) und Frau Kathrin Hartig (EAA Chemnitz) zeigten dabei auf, wie das „Netzwerk der Möglichmacher“ funktioniert, was es mit Ausgleichsabgabe und Pflichtarbeitsplätzen auf sich hat, welche rechtlichen Fragen, wie beispielsweise das Thema Kündigungsschutz, Beachtung finden müssen.
Inklusion – Gleichberechtigung – Teilhabe sind doch eigentlich selbstverständlich, oder nicht?
Lassen Sie uns doch bitte künftig das Wort eigentlich aus dem Sprachgebrauch streichen. Inklusion sollte sehr selbstverständlich sein, ganz ohne Wenn und Aber. Ob Gäste, Mitarbeitende oder Partner: Ein inklusiver Tourismus stärkt nicht nur die soziale Nachhaltigkeit und ermöglicht Teilhabe und Gleichberechtigung. Mit Blick auf die Erschließung eines ungenutzten Potenzials an Arbeitskräften kann er auch zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche beitragen.