Die Europäische Kommission hat am 2. September 2025 die Namen der sieben Städte bekannt gegeben, die in die engere Auswahl für den Titel „European Capital of Smart Tourism” (zu Deutsch „Europäische Hauptstadt des intelligenten Tourismus 2026”) gekommen sind. Dieser Titel wird an eine Stadt verliehen, die sich besonders für die Zukunft eines nachhaltigen und innovativen Tourismus einsetzt. Der Preis fördert zudem Vernetzung und Austausch bewährter Verfahren zwischen Tourismusdestinationen und stärkt so die Innovation im europäischen Tourismus.
Sieben Finalisten aus 32 Kandidaten ausgewählt: Leipzig darunter
Aus einer Auswahl von 32 Kandidaten aus 12 Ländern wurden sieben Finalisten für den Titel „Europäische Hauptstadt des intelligenten Tourismus“ ausgewählt: Braga (Portugal), Brügge und Brüssel (Belgien), Genua (Italien), Leipzig und Regensburg (Deutschland) und Tampere (Finnland). Die Europäische Kommission hat die Auswahlliste für den Wettbewerb „Europäische Hauptstadt des intelligenten Tourismus“ von vier auf sieben Destinationen erweitert, da mehrere Bewerber qualitativ hochwertige Bewerbungen eingereicht und im Bewertungsprozess die gleiche hohe Punktzahl erreicht haben.
Europäische Hauptstadt des intelligenten Tourismus: LTM reichte Bewerbung ein
Die Bewerbung für Leipzig wurde von der Leipzig Tourismus und Marketing (LTM) GmbH eingereicht. Leipzig punktet u.a. mit der Barrierefreiheit von Kultureinrichtungen und einer Vielzahl von inklusiven Funktionen. Der öffentliche Verkehr ist weithin zugänglich: 69,5 Prozent der Straßenbahnhaltestellen und 56 Prozent der Bushaltestellen sind barrierefrei. Die meisten Fahrzeuge sind mit taktilen Markierungen, visuellen und akustischen Durchsagen und Rollstuhlplätzen ausgestattet. Aber auch die Nutzung von Leipzigs kulturellem Erbe für zukunftsweisende Tourismuserlebnisse und die Entwicklung des Bachfest Leipzig zu einem der wichtigsten klassischen Musikfestivals Europas beeindruckte die Jury. Dessen Bestandteil sind auch partizipative Veranstaltungen, Familienkonzerte, mehrsprachige digitale Führer und ein Konzept für grüne Mobilität und Klimabewusstsein. Ein weiterer Trumpf ist die Kampagne „Leipzig liebt Regionales“, die regionale Handwerkskunst sowie kulinarisches Erbe verbindet und touristisch erlebbar macht.







