Die UN-Tourismusorganisation hat die „European Wine Tourism Innovation Challenge“ ins Leben gerufen, um zukunftsweisende Lösungen für den europäischen Weintourismus zu identifizieren und zu fördern.
Da der Weintourismus insbesondere im ländlichen Raum identitätsstiftend wirkt, soll der Wettbewerb die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von den Weinbergen über das Gastgewerbe und die Kultur bis hin zu Mobilität und Erlebnissen – spürbar verbessern. Angesichts drängender Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Saisonalität und sich wandelnden Gästeerwartungen sucht die Initiative nach praktischen und skalierbaren Modellen. Im Fokus stehen dabei Projekte, die Nachhaltigkeit, Klimaresilienz, die digitale Transformation, kreative und immersive Besuchererlebnisse sowie einen barrierefreien, inklusiven Zugang für alle Zielgruppen stärken.
Die drei Bewerbungskategorien:
Besonders im Fokus stehen Initiativen, die die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette (z. B. Gastronomie, Kultur, Mobilität) stärken, lokale Beschäftigung fördern und zur Erhaltung von Kulturlandschaften beitragen.
Die Vorteile für Gewinner: Ausgewählte Finalisten können ihre Lösungen am 6. und 7. Oktober 2026 auf der Fachveranstaltung „Destination Vignobles 2026“ in Cognac (Frankreich) präsentieren. Zudem profitieren sie von Mentoring, potenziellen Pilotprojekten, dem Zugang zum UN Tourism Innovation Network, Stipendien und exklusiven B2B-Networking-Chancen.
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