Wie verändern Trockenperioden, sinkende Wasserstände, Starkregen und andere Folgen des Klimawandels unsere Natur- und Erholungsräume?
Darüber haben wir zur Informationsveranstaltung Forst & Tourismus an der Talsperre Malter gemeinsam mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst, der Landestalsperrenverwaltung Sachsen sowie zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft und Tourismus diskutiert.
Eine wichtige Erkenntnis des Tages: Alles hängt mit allem zusammen.
Wald, Wasser und Tourismus sind keine voneinander getrennten Systeme. Der Zustand unserer Wälder beeinflusst den Wasserhaushalt. Die Verfügbarkeit von Wasser prägt Natur-, Lebens- und Erholungsräume. Und die Attraktivität touristischer Angebote hängt wesentlich von intakten Landschaften und resilienten Infrastrukturen ab.
Gleichzeitig schaffen die Folgen des Klimawandels neue Realitäten. Dürre, Niedrigwasser, Hitze, Starkregen und Hochwasser stellen uns vor Herausforderungen, die wir in dieser Form bislang nicht kannten.
Doch ebenso deutlich wurde: Wir sind nicht handlungsunfähig.
Mit Wissen, Kooperation und einer langfristigen Perspektive können wir Natur- und Erholungsräume und auch die touristischen Angebote widerstandsfähiger gestalten. Dafür braucht es einen offenen Dialog, gegenseitiges Verständnis und die enge Zusammenarbeit von Forst, Wasserwirtschaft, Tourismus, Kommunen und vielen weiteren Partnern.
Die Exkursion rund um die Talsperre Malter machte diese Zusammenhänge anschließend direkt vor Ort erlebbar.
Vielen Dank an den Staatsbetrieb Sachsenforst für die gemeinsame Organisation, an die Landestalsperrenverwaltung Sachsen und alle weiteren Referentinnen, Referenten und Teilnehmenden für die fachlichen Impulse, das Tourismus-Team der Stadt Dippoldiswalde sowie an alle für den engagierten Austausch.