Was Reisende mit Beeinträchtigung benötigen: Die TMGS im Austausch auf der REHACARE 2026
Wie wichtig zuverlässige und bedarfsgerechte Informationen für barrierefreies Reisen sind, wurde auf der REHACARE 2026 in Düsseldorf einmal mehr deutlich. Vom 23. bis 26. September kamen rund 45.000 Besucherinnen und Besucher aus 101 Ländern zur internationalen Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege.
Auch die TMGS war personell vor Ort: Am Gemeinschaftsstand „Barrierefreier Urlaub in Deutschland“ der Landestourismusorganisationen brachte Antje Rennack, Produktmanagerin Sachsen Barrierefrei, ihre langjährigen Erfahrungen und die Perspektive des sächsischen Tourismus ein. Im Mittelpunkt standen Gespräche mit Menschen mit Behinderungen, Angehörigen und Fachkräften sowie der Austausch über konkrete Anforderungen an barrierefreie Reiseangebote.
Besonders gefragt waren dabei Gruppenangebote sowie Angebote für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf. Die Gespräche zeigten erneut: Barrierefreiheit bedeutet weit mehr als bauliche Zugänglichkeit. Entscheidend sind Angebote, die sich konsequent an den individuellen Bedürfnissen der Reisenden orientieren.
Ein wichtiger Bestandteil des Messebesuchs war zudem das Netzwerken mit Fachexpertinnen und -experten rund um barrierefreies Reisen. Der persönliche Austausch eröffnet neue Perspektiven, schafft Verständnis für unterschiedliche Anforderungen und gibt wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des inklusiven Tourismus. Gerade mit Blick auf die Zukunft sind solche Begegnungen wichtig, um Entwicklungen frühzeitig aufzugreifen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Wege zu gehen.
Mit dabei hatte die TMGS u. a. ihre Broschüre „Sachsen Barrierefrei“ sowie Informationsmaterial des Deutschen Hygiene-Museums Dresden und der Festung Königstein.
📌 Unser Fazit: Die REHACARE bot dafür wieder zahlreiche wertvolle Begegnungen zum Zuhören, Fragen aufnehmen, Erfahrungen teilen, Netzwerke stärken und gemeinsam Zukunftsperspektiven entwickeln.













